Fotos Bruchsaler Ländchen 2023

2. Januar 2023. Pünktlich am 2. Januar traf sich ein Häuflein Wanderer am Treffpunkt Eichelbergstraße an der Abzweigung zum jüdischen Friedhof. Dort befindet sich am rechten Straßenrand eine kleine Parkbucht. Wenn Sie mehr über die Bruchsaler Montagswanderer wissen wollen, zum Beispiel auch über den neuen Treffpunkt, klicken Sie bitte hier. Sämtliche Fotos (c) Dieter Müller. Klicken Sie auf ein Foto und anschließend oben rechts auf das kleine Dreieck, um die Diaschau zu starten. Mit der Taste [Esc] brechen Sie die Schau ab.

 

Weiß übergepudert

23. Januar 2023. Bruchsal hat nur ganz wenig Schnee abbekommen. Wintersport geht anders. Kaum dass die Felder eine dünne Schicht aus Zuckerguss tragen. Scharfer Ostwind und keine Handschuhe dabei. Zu klären: Wie misst man die Stromaufnahme einzelner Geräte im Haushalt? Und gibt es eine Lösung für stereografische Fotos mit dem Smartphone?

Die Obergrombacher Villa rustica

9. Januar 2023. Immer noch Schmuddelwetter und verdreckte Wanderstiefel - aber dennoch viel Freude beim Wandern. Auf Obergrombacher Gemarkung befindet sich eine recht bedeutende römische Villa rustica, ein Gehöft, das der Versorgung des Militärs und einiger umliegender Ortschaften diente. Zu sehen ist nichts, weil die Ruinen nach eingehender Dokumentation wieder "beerdigt" wurden (übliche archäologische Praxis). Die Infotafel gibt Auskunft. 1911 wurde das Gehöft von Hans Rott ausgegraben. Das Foto zeigt eindrucksvoll das Kellergschoss. Heimatverein Obergrombach gibt Auskunft über die Villa rustica. | Komoot.de berichtet über die Villa rustica.

2023: Unsere erste Wanderung im neuen Gebiet

2. Januar 2023. Zum jüdischen Friedhof Obergrombach, im Wald am Eichelberg, bei frühlingshaften Temperaturen. Welch ein Unterschied! Es tut sich eine neue Welt auf im Vergleich zu unseren Wanderungen im Naturschutzgebiet Rotenberg! - Ich war wohl schon ein Dutzend mal am jüdischen Friedhof. Immer umfasst mich die friedliche Stimmung aufs Neue. Und immer tauchen dieselben Fragen auf: Wie konnte diese Katastrophe in Deutschland 1933 bis 1945 passieren? Warum hat das deutsche Volk mitgemacht? Warum wurde auch der Bruchsaler jüdische Friedhof geschändet, seine Grabmale zur Befestigung der Hohlwege missbraucht? Wie konnte man den jüdischen Mitbürgern so etwas Schreckliches antun? Wie konnte ein Volk solch ein Übermaß an Schuld auf sich laden? Aber nun ist der Holocaust fest verankert in der deutschen Geschichte. Auf immer und ewig. Es bleibt unbegreiflich... Man darf es nicht vergessen... Und den unverbesserlichen Querköpfen am rechten Rand müssen wir aufs Haupt schlagen! So lange, bis es eines Tages nicht mehr nötig ist, dass mit MPis bewaffnete Polizisten jüdischen Einrichtungen schützen und bewachen!

Fotos (c) Dieter Müller