Wissen!

19. Januar 2022. Sehen Sie bitte auch "Von den Alten lernen". - Die Coronapandemie hat uns in Deutschland eine Reihe von Schwächen vor Augen geführt. Die Unwissenschaftlichkeit macht sich breit und bekämpft mit Meinungen und Fakes unser Dasein hier, in einem der schönsten Länder der Erde. Demokratie und Freiheit leiden unter den lautstark verbreiteten Fakes, und deshalb muss man aufstehen und seine Stimme erheben!

 

Auf der Seite "Von den Alten lernen" finden Sie zu den verschiedensten Themen kurze Berichte, oft verstärkt durch Videoclips von YouTube, der zweitwichtigsten Suchmaschine weltweit. - Hier auf dieser Seite finden Sie Berichte, die um alle möglichen Themen kreisen. Immer geht es jedoch um Eines: Mehr Wissen! - mehr Wissenschaftlichkeit!

 

Club of Rome. 50 Jahre danach

11. September 2022. Club of Rome. "Kehrtwende" zur Rettung des Planeten nötig. Veränderungen auf Kosten der Reichen nötig. Dem Bericht zufolge sind drastische Schritte auf Kosten der Reichen nötig, um den Planeten vor einer Klimakatastrophe zu retten. Ohne außergewöhnliche Maßnahmen zur Umverteilung des Reichtums in den nächsten 50 Jahren würden Gesellschaften derart dysfunktional, dass sie kaum in der Lage seien, existenzielle Bedrohungen wie den Klimawandel anzugehen. Es drohe eine explosive Kombination aus extremer politischer Destabilisierung und Stagnation. "Wir werden die Welt nicht retten, wenn nicht die reichsten zehn Prozent die Rechnung bezahlen", so Randers. - Als Lösung schlagen er und die weiteren Autoren fünf "Kehrtwenden" vor. Dabei geht es um die Bereiche Armut, Ungleichheit, Ernährung und Energie, auch müsse die Ermächtigung von Frauen vorangetrieben werden. -

Magellans Beweis: Die Erde ist rund

10. September 2022. Vor 500 Jahren: Magellans Reise um die Welt. 2022 markiert den 500. Jahrestag der Weltumsegelung durch Magellan und Elcano - ein Wendepunkt in der Geschichte, denn dadurch war bewiesen: Die Erde ist rund. - Zwei Jahre, elf Monate und zwei Wochen war die "Victoria" im Auftrag der spanischen Krone unterwegs. Das Schiff war eines von fünfen, mit denen Kapitän Fernão de Magalhães, heute besser bekannt als Ferdinand Magellan, im September 1519 vom spanischen Sanlúcar de Barrameda losgesegelt war. Magellans Auftrag: Er sollte die Westroute zu den Gewürzinseln, den indonesischen Molukken, finden, wo er Nelken, Muskat und Pfeffer laden sollte, teure Gewürze zu jener Zeit. - Am 21. März 1521 kam er als erste Europäer auf die Philippinen - für Magellan die Endstation: Er wollte die reichen Inseln für Spanien in Besitz nehmen und womöglich später Gouverneur werden. Doch als Magellan versuchte, ein Dorf militärisch zu unterwerfen, traf ihn am 27. April ein tödlicher Giftpfeil. - Unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano segelten die beiden Schiffe von den Philippinen zu den Gewürzinseln. Dort nahmen sie endlich die ersehnte Fracht an Bord. Elcano wählte für den Rückweg die gefährliche Route um das Kap der Guten Hoffnung, das zweite noch verbliebene Schiff ging verloren. Fast drei Jahre nach dem Auslaufen der Molukken-Armada wurde die von Magellan begonnene - allerdings nicht geplante -  Weltumsegelung von Elcano vollendet. - Am 6. September 1522 erreichte die "Victoria" den spanischen Ausgangshafen Sanlúcar de Barrameda. Knapp 20 Seeleute hatten überlebt und ernteten den Ruhm für die erste historisch belegte Weltumsegelung, die zugleich bewies, dass die Erde rund ist. Die Westpassage trägt seit seither den Namen des portugiesischen Seefahrers: Magellanstraße.

Meteoriten enthalten DNA-Bausteine

10. September 2022. Forscher haben in Meteoriten alle vier DNA-Bausteine entdeckt. Nach jahrzehntelanger Suche haben Wissenschaftler auf außerirdischem Gestein die wichtigsten Grundbestandteile für das Leben nachgewiesen. - Die Doppelhelix-Struktur der DNA besteht unter anderem aus den Nukleinbasen Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin. Diese bilden in vielfältigen Kombinationen den Quellcode für alles Leben auf der Erde, auch für uns Menschen. Die Nukleinbasen Adenin und Guanin konnte man bereits vor rund 50 Jahren in Meteoriten nachweisen, Cytosin und Thymin hingegen noch nicht. - Finden Sie hier weitere Infos über die Strakturformeln der Nukleinbasen - chemisch relativ einfach gebaute cyclische Verbindungen mit Stickstoff (N) eingebaut in den 6er und 5er-Ringen. Sie bestehen immer aus C, O, N, und H. -DM

53 Jahre Mondlandung: Die Apollo-Missionen in Bildern

7. September 2022. Eine Sammlung von Vintage-Fotos der NASA zeigt die Highlights der Apollo-Missionen der NASA. - Diese sensationellen Fotografien haben nie den Weg in die Medien gefunden. Wieso eigentlich nicht? -DM

 

Vulkanausbrüche könnten Zivilisation bedrohen

19. August 2022. Katastrophen. Forscher warnen. Supervulkane bedrohen die Zivilisation. Gefahr eines massiven Ausbruchs werde dramatisch unterschätzt. Eruption könnte die Zivilisation bedrohen.

Irgendwann wird es passieren - die Frage ist nur wann? Kaum jemand außer einer Handvoll Vulkanologen macht sich einen Kopf wegen der schlummernden Gefahr. Gemeint sind weniger die Tausend bekannten Vulkane rund um die Welt, sondern die schlafenden Riesenvulkane unter dem Yellowstone-Nationalpark (Countdown zum Weltuntergang: Der Super Vulkan), die Phlegräischen Felder bei Neapel (Phlegräische Felder: Europas Supervulkan erwacht  |  Wie gefährlich sind die Campi Flegrei?) und vielleicht sogar die Vulkane unter der Eifel (Wie ein Vulkan die Eifel bedroht). Die beiden erstgenannten hätten durchaus das Zeug, die Zivilisationen Nordamerikas und Mitteleuropas zum Erliegen zu bringen.

18. Mai 2022. Vulkane: Die größten Ausbrüche der vergangenen 200 Jahre. Bildstrecke mit 15 sehr eindrucksvollen Fotos.

Die Menschen müssen sich bewusst machen: Es hat immer schon Vulkanausbrüche mit weltweiten Auswirkungen gegeben, und es wird sie weiterhin geben! Der jüngste Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga (Tonga: Der Vulkanausbruch und seine Folgen) hatte auf Grund glücklicher Umstände relativ geringe globale Auswirkungen. Das Klima wird Hunga Tonga vermutlich beeinflussen, durch einen gewissen Abkühlungseffekt (Verdunkelungseffekt durch Blockierung der Sonneneinstrahlung). Einen schönen Vergleich bekannter Vulkanausbrüche finden Sie hier: Die größten Vulkanausbrüche der Erdgeschichte - Von Hunga Tonga bis Yellowstone (allerdings fehlen die Phlegräischen Felder, die wir gemeinsam mit den Einwohnern Neapels immer im Blick haben sollten).

 

Streuobstwiesen, das Paradies von nebenan

2. August 2022. Streuobstwiesen sind reich an köstlichem Obst, das viel zu oft verrottet. Das ist ein Verlust an Geschmack und eine Bedrohung für die Umwelt. Zeit, die Wiesen zu retten!

 

Trockenheit: Verdunstung lässt Europa austrocknen

24. Juli 2022. In Deutschland sind die Böden beispiellos trocken. Schuld daran ist nicht nur, dass der Regen ausbleibt. Eine große, aber bisher unterschätzte Rolle spielt auch die Verdunstung. Die ist schon heute enorm hoch - und wird weiter steigen. - Es ist also nicht nur der fehlende Regen! Die Dürre, die wir zur Zeit durchleben, hat viele Ursachen. Wissenschaftlich wurden hier längst noch nicht alle notwendigen Akzente gesetzt. Wir hier in Nordbaden, sind mit unserer kleinteiligen, relativ hügeligen Landwirtschaft noch ziemlich gut aufgestellt. Landwirtschaft ist Ländersache - aber brauchen wir nicht längst schon ein bundesweites Konzept, um das Austrocknen zu bremsen, wenn nicht gar zu verhindern? Der Artikel öffnet einem die Augen und korrigiert die übliche Betrachtungsweise: Alles klar: Es fehlt der Regen... -DM

 

Die Pest

18. Juni 2022. Der schwarze Tod kam aus Kirgisistan. Im Jahr 1346 nahm mit dem schwarzen Tod die größte Pandemie der Menschheitsgeschichte ihren Anfang. Nun haben Forschende neue Hinweise auf ihren Ursprung entdeckt.

 

Die Sonne ist kein Stern wie jeder andere

10. Juni 2022. Soweit wir wissen, ist die Sonne der einzige Stern in der Milchstrasse, der Bewusstsein hervorgebracht hat. Doch das Leben, wie wir es kennen, hat ein Ablaufdatum – und das kommt schon relativ bald. - Das Schicksal der Sonne und unseres Sonnensystems im Laufe der Zeit. -DM

 

Sind wir eigentlich Außerirdische? Alle DNA-Bausteine in Meteoriten entdeckt

13. Mai 2022. Forschende vermuten seit Jahren, dass das Leben auf der Erde durch DNA-Bestandteile aus Meteoriten entstanden sein könnte. Was bisher zum Beweis fehlte, konnte nun nachgewiesen werden: die Nukleobasen Cytosin und Thymin. - Kosmische Moleküle könnten sich nach dieser Theorie zunächst in Staub und Gesteinsbrocken angereichert haben und dann mit Meteoriten oder Kometen auf die Erde gelangt sein. In ihnen wären vermutlich auch Nukleobasen – die Bestandteile der DNA und RNA – enthalten gewesen, welche die Entstehung von Leben auf der Erde begünstigt hätten. - Was zur Bestätigung der Hypothese noch fehlte? Der Nachweis von zwei bestimmten Nukleobasen, ohne die weder DNA noch RNA entstehen können: Cytosin und Thymin. - Erstmals konnten alle fünf Nukleobasen, die zum Entstehen von DNA und RNA nötig sind, aus drei Meteoritenproben extrahiert werden. - Sind wir Erdlebewesen also eigentlich alle Außerirdische, weil unsere DNA vermutlich aus dem All kam? Sicher ist: Die Forschenden sind dem Beleg dieser Theorie mit ihrem Fund zumindest einen großen Schritt nähergekommen. - Hier bei Wikipedia finden Sie Infos über Nukleinbasen. Sie sind allgemein gesehen nicht allzu komplexe organische Verbindungen. -DM

 

Was war vor dem Urknall?

23. April 2022.  Vor geraumer Zeit stellten Physikerinnen und Physiker fest: Das Universum hatte einen Anfang. Eine der größten geistigen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts, wie es Stephen Hawking beschrieb, stellte die Wissenschaft auf den Kopf und warf viele neue Fragen auf. Vor allem: Was war davor? - Wie ist die Urknall-Theorie entstanden? - Was wissen wir über den Urknall? - Wodurch wurde der Urknall ausgelöst? - Was war vor dem Urknall? - Physikalisch ergeben eine unendliche Dichte und unendliche Hitze schließlich keinen Sinn. In der Physik wird dieser Zustand Singularität genannt. In ihr verlieren alle bekannten Gesetze der Physik ihre Gültigkeit – darunter also auch Einsteins Relativitätstheorie. - Jede mögliche Antwort auf die Frage, was davor war, ist also bloße Spekulation. Sie entzieht sich dem Bereich des Messbaren. „Das wäre genauso absurd wie die Frage nach einem Punkt südlich des Südpols.“ Stephen Hawking in seinem Buch „Kurze Antworten auf große Fragen" zu einer Zeit vor dem Urknall.

 

Der Mond

23. April 2022.  Der Mond. Christian Köberl von der Universität Wien beantwortet im Video Fragen der Zuschauer zum Thema Mond. Wie haben sich geologische Prozesse auf dem Mond abgespielt und wie unterscheiden sich diese zur Geologie auf der Erde? Wie ist der Mond aus der Erde entstanden? Laufzeit des Videos: 36min

 

Kontakt zu Außerirdischen

9. März 2022.  Erstkontakt: Botschaft für Außerirdische mit Bitte um Rückruf. Warum soll man warten, bis sich die ersten Aliens irgendwann mal auf die Erde verirren? Fachleute haben daher eine Nachricht fürs Weltall aufgesetzt. Mal wieder.

 

Wissenschaftsfreiheit: Deutschland liegt vorn

9. März 2022.  Deutschland liegt vorn! Zwei von fünf Menschen leben in Ländern, in denen die Wissenschaftsfreiheit seit 2011 abgenommen hat. Das besagt der Academic Freedom Index 2022. Deutschland hat bei der jährlichen Bewertung der Freiheit der globalen Wissenschaft den ersten Platz belegt. Die Freiheit der Wissenschaft genießt in der Bundesrepublik weiterhin einen hohen Stellenwert. Dies ergab der Academic Freedom Index (AFI) von Forschenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Varieties of Democracy (V-Dem) Instituts der Universität Göteborg. Die Neuauflage des Index beruht auf Daten des Jahres 2021 und ist am Donnerstag zum dritten Mal erschienen. Das kommt für mich völlig überraschend! Ich hatte oft behauptet, in Deutschland würde die Wissenschaftsfeindlichkeit Hochkonjunktur haben! Es macht nachdenklich. -DM

 

Die Aktivitäten unserer Sonne

26. Februar 2022. Unsere Sonne ist von Zeit zu Zeit extrem aktiv! Schauen Sie sich die eindrucksvollen Videos auf YouTube an. - Gigantische Eruption auf der Sonne - Mindestens 3.5 Millionen Kilometer Ausdehnung. Im Februar 2022.

Unsere Sonne, Carrington Event, Sonneneruption und Blackouts - mit Christian Köberl. Solch ein Sonnensturm kommt alle 100 bis 200 Jahre vor, und falls er die Erde trifft, kann er die gesamte Infrastruktur beschädigen oder zerstören. Keine netten Aussichten!

Solar Orbiter nimmt massive Sonneneruption auf. Zum Glück stand die Sonne gerade günstig. Der Schuss ging nach hinten zur erdabgewandten Seite los.

 

27. März 2022. Sonnenaktivität: Gefahr durch solare Superstürme. Geladene Teilchen, die von der Sonne ausgestoßen werden, können die Erde treffen und dort Technik beschädigen. Geochemische Analysen der vergangenen 10 000 Jahre zeigen, dass solche Eruptionen häufiger vorkommen und schwerer sein können als lange Zeit gedacht.

 

Ein Zwilling der Erde. NASA-Fotos der Venus überraschen

24. Februar 2022. Bisher zeigen Bilder die Venus als weiße Scheibe, denn die Atmosphäre lässt keinen tieferen Blick zu. Doch nun gelingen Aufnahmen von der Oberfläche des Planeten. Sie überraschen, weil der Planet darauf der Erde so ähnlich ist. - Physikalisch lässt sich die Venus daher auch als die kleinere Zwillingsschwester der Erde darstellen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 460 Grad ist auf der Venus aber kein Leben möglich.

 

Können Tiere denken?

15. Februar 2022. Biologe über denkende Lebewesen: „Bitte vermenschlicht die Tiere!“ Auch tierische Lebewesen denken – wie wir Menschen. Der Verhaltensbiologe Karsten Brensing plädiert deshalb für einen neuen Blick auf Affen, Hühner und Co.

 

Kernfusion - die unerschöpfliche Energiequelle der Zukunft?

4. Februar 2022. Ein Experiment in Grossbritannien liefert ermutigende Resultate im Hinblick auf den Fusionsreaktor Iter. Der Joint European Torus ist das Aushängeschild der europäischen Fusionsforscher. Jetzt hat der weltweit grösste und erfolgreichste Versuchsreaktor sich selbst übertroffen. - Angesichts des Zeithorizonts dieser Forschungsarbeiten ist wohl noch viel Geduld und Beharrlichkeit gefragt! -DM

13. Februar 2022. Energiequelle der Zukunft? Kamera filmt Rekord-Fusion im Inneren von Reaktor. - Wenn es denn einmal wirklich gelingt, ist die Kernfusion die unerschöpfliche saubere Energiequelle der Menschheit! -DM

4. Februar 2022. Fortschritt bei Kernfusion erzielt. Das Ziel: Energie zu erzeugen, ohne Risiken für unser Klima einzugehen. - Dabei sollen Vorgänge genutzt werden, wie sie Innern unserer Sonne ablaufen. Dazu sind extrem hohe Temperaturen erforderlich, mit denen man ein Plasma erzeugt (Atome verlieren dabei ihre "normale" Struktur: im Kern Protonen, die von Elektronen umhüllt sind). Schon am 9. November 2021 wurde berichtet: "23 Fusionsunternehmen weltweit haben bis dato 1,9 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung bekannt gegeben, die überwiegende Mehrheit davon privat." Als Schüler war dies schon mein Traum! Ob meine Enkel es erleben werden? -DM

 

Artenschutz als ignoriertes Thema

Die größte ökologische Krise seit dem Ende der Dinosaurier

19. Januar 2022 Diesmal ist der Mensch der Meteorit. Er wird der Evolution zwar nicht das definitive Ende bereiten, aber ihren Verlauf entscheidend beeinflussen. Die Natur erbringt Leistungen, die mehr als das 1,5fache des weltweiten Bruttosozialprodukts ausmachen. Zugleich ist die Biodiversität die Lebensversicherung unseres Planeten. Sie sei unsere wertvollste aber am wenigsten geschätzte Ressource, sagte der gerade verstorbene Evolutionsbiologe Edward O. Wilson einmal. Im Kern geht es – ähnlich wie beim Klima – nicht um die Erde und das Leben darauf, sondern um uns Menschen und unser Überleben auf diesem einzigen Planeten, den wir haben und je haben werden. Weil Landverbrauch und Landnutzung die großen Artenkiller sind, garantiert nur ein globales Sicherheitsnetz geschützten Naturlands die Erhaltung biologischer Vielfalt. Neben der Verdopplung bestehender Naturschutzgebiete bedeutet das auch, wo immer es geht zu renaturieren und auch Städte zu begrünen – mithin anderen Arten mehr Raum zum Leben zu geben. Dies ist die letzte Chance auf einen anhaltenden Waffenstillstand in unserem Krieg der Menschen gegen die Natur! - Ein Bericht auf Tagesspiegel.de

 

Die großen Enzyklopädien

Für das Zeitalter der Aufklärung waren die großen Enzyklopädien die entscheidenden Wegbereiter - besonders in Frankreich mit der Encyclopédie Diderots und d'Alemberts. In England die Enyclopaedia Britannica, in Deutschland der Brockhaus. In Form eines Lexikons wurden Begriffe alphabetisch gelistet. Sie wurden erklärt, und Zusammenhänge in den jeweiligen Landessprachen (und nicht etwa auf Latein) erläutert. Seit der französischen Encyclopédie hat sich für diese Sachwörterbücher der Begriff durchgesetzt.

 

Die französische Enzyklopädie erklärte mutig auch viele kirchliche Begriffe, oft getarnt an unverdächtigen Stellen. Zahlreiche Illustrationen trugen zu ihrer Popularität bei.

Ein Kapitel für sich ist die Haltung der Kirche, mit ihrer Gegnerschaft zu Aufklärung und Wissenschaft. So mancher Forscher galt als Ketzer und musste seine Neugier mit dem Leben bezahlen (s. Giardano Bruno hier).

Der Begriff "Enzyklopädie" bei Wikipedia. Der Begriff "Enzyklopädie" bei "Gesprochene Wikipädia" auf YouTube (drei Stunden gesprochener Text). Zweifellos kann man Wikipedia als Online-Enzyklopädie ansehen. Eine gewisse Vorsicht ist angezeigt, weil Wikipedia eine offene Enzyklopädie ist, die der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung steht - und damit ist nicht nur die Nutzung, das Lesen gemeint. Jeder der sich berufen fühlt (gefürchtet sind die Besserwisser), mag hineinschreiben was im in den Sinn kommt. Ob falsch oder richtig - egal.

Unter den zoologischen Nachschlagewerken ist besonders Brehms Tierleben von Alfred Brehm zu nennen, dass maßgeblich zur Popularisierung von Wissen seit dem 19. Jahrhundert beigetragen hat. Bedeutsam sind seit der zweiten Auflage die hervorragenden Illustrationen. Kritik kam allerdings öfter hoch, weil die Beschreibungen der Tiere allzu oft durch den menschlichen Blick erfolgt, so sind sie denn bei Brehm klug oder faul, dabei ist es einfach nur ihre Art. Hier ein Beispiel auf YouTube: Roger Willemsen Brehms Tierleben - Kriechtiere, Lurche, Fische, Insekten - hier die Eidechsen.

 

Wissen. Auf SWR

10. Februar 2022. Jeden Morgen im Radio: SWR2 Wissen. Man muss sich halt etwas Zeit nehmen, und es bringt dann immer was! Hier anmelden zum Newsletter. Der Podcast beginnt jeweils um 8:30 Uhr. Hier als Beispiel das Programm vom 14. bis 20. Februar 2022:

  • Geschichte der Liebesbriefe – Vom Herzen in die Feder
  • 50 Jahre „Die Grenzen des Wachstums“ – Wie richtig lag der Club of Rome?
  • UFOs und außerirdisches Leben – Sind wir nicht allein im Universum?
  • Der Rücktritt des Bundespräsidenten – Christian Wulff und die Macht der Medien
  • Friedrich Nietzsche – Werte jenseits von „gut“ und „böse“
  • Demokratie lernen – Wie Kinder und Jugendliche mitbestimmen können
  • Warum das Erzählen so wichtig ist

 

Streuobstwiesen et cetera!

11. Februar 2022. Agroforst: Die Renaissance der Ackerbäume. Die enge Verzahnung von Bäumen, Sträuchern und Landwirtschaft war früher ein gewohntes Bild in Deutschland. Heute ist es die Ausnahme. Doch das könnte sich bald ändern. - Und auch in den Tropen, wo die Landwirtschaft vielerorts ohnehin noch sehr kleinräumig strukturiert ist, setzt man große Hoffnungen in die Verbindung von Forst- und Landwirtschaft. Sie gilt international als einer der vielversprechendsten naturbasierten Ansätze gegen die Klimaerwärmung, denn sie sorgt nicht nur für mehr Kohlenstoffspeicherung, sondern bietet gleichzeitig Einkommensperspektiven und Ernährungssicherheit für die Landbevölkerung. - Trotz viel versprechender Erfolge steht die Agroforstwirtschaft in Deutschland noch am Anfang. Das Potenzial ist enorm. Abwechslungsreiche, klimastabilere Landschaften mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten könnten entstehen, dazu gesunde, produktive Böden und eine artgerechte Tierhaltung. Das Ziel »regenerative Landwirtschaft« wird aber ohne die finanzielle und moralische Unterstützung aus Politik und Gesellschaft nicht zu erreichen sein. - Der Artikel klärt auf: Was muss man tun, um die Erosion der Böden zu stoppen, um dem Klima zu helfen, den Bauern zu helfen mitsamt ihrem Viehzeug! Endlich habe ich, nach vielen, vielen Jahren die Bedeutung der Streuobstwiesen von denen es hier bei uns in Brusl noch einige gibt verstanden! -DM

 

Über Homöopathie

13. Februar 2022.Eine Pseudowissenschaft“. In seiner Doku „Homöopathie unwiderlegt?“ stellt Filmemacher Erik Lemke nur Fragen. Das Ergebnis ist für die Homöopathie-Anhänger*innen verheerend. - Homöopathie ist ein klassisches Beispiel für eine Pseudowissenschaft. Kratzt man nur an der Oberfläche, wirkt alles irgendwie logisch. Es mangelt nicht an beeindruckenden theoretischen Überlegungen, die sehr wissenschaftlich daherkommen. - Die Existenz einer Parallelwelt innerhalb unseres Gesundheitswesens, in der promovierte Ärzte von sich behaupten, überwissenschaftliche Erkenntnis zu besitzen, macht mir Sorgen.

 

 

Flüssiges Erdgas LNG - Eine Alternative zu russischem Gas?

13. Februar 2022.  Gerade im Winter ist Erdgas ein wichtiger Rohstoff. In der Ukraine-Krise könnte Russland seine Lieferungen daher als Druckmittel einsetzen. Ist Flüssiggas LNG eine Alternative, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren? Allerdings: Obwohl Deutschland im EU-Vergleich den höchsten Erdgasverbrauch hat, gibt es auf dem Gebiet der Bundesrepublik bis heute kein einziges LNG-Terminal. Von den 37 europäischen LNG-Terminals liegt kein einziger in Deutschland! Ein direkter Import des Flüssiggases ist nicht möglich.  - Im Prinzip wäre also LNG eine brauchbare Alternative. Jedoch haben wir keinen LNG-Terminal. Dafür aber (leere) Gasspeicher, die Gazprom gehören! Wie dämlich kann eine Regierung nur sein, die dafür die volle Verantwortung trägt und komplett auf eine neue direkte Pipeline durch die Ostsee nach Russland gesetzt hat, um die Pipeline durch die Ukraine zu entlasten. Schlimmer geht's nimmer! -DM

 

 

Wer das Klima am meisten schädigt und wer die Folgen trägt

13. Februar 2022.  Dieser Artikel ist Teil einer einjährigen Recherche zu den Folgen des Klimawandels in besonders betroffenen Regionen in Afrika. Dabei liegt der Hauptfokus auf Klimaaktivistinnen, die vor Ort versuchen, Probleme aufzuzeigen und Lösungen zu finden. Der Artikel führt es uns anschaulich vor Augen: Afrika trägt so gut wie nichts zur Klimaerwärmung bei, muss aber am meisten leiden! Ganze Staaten werden demnächst unbewohnbar werden! Die Grafiken zeigen es ganz unmittelbar. Sie können den Globus mit der Maus nach rechts, links, oben, unten drehen. -DM

Das Bild mit dem Globus veranschaulicht, wie der Artikel aufgebaut ist.

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