Der Schutz unserer Umwelt

 

26. März 2022. Dies ist nun wirklich nicht die Website, auf der das Thema aus der Überschrift erschöpfend behandelt werden kann. Dazu reicht der Platz nicht aus und es mangelt wohl auch an der erforderlichen Kompetenz. Neben den alles überragenden Themen Frieden und Freiheit ist aber der Schutz unserer Umwelt und parallel dazu die Erhaltung unserer Gesundheit etwas, was alle Menschen beschäftigt oder wenigstens beschäftigen sollte! -Dieter Müller (DM)

 

Eine Welt ohne Wachstum

11. Dezember 2022. Klimawandel: »Grünes Wachstum ist Wunschdenken« Keine privaten Flugreisen, deutlich weniger Fleischkonsum: »Unser Energiehunger muss schrumpfen«, sagt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. Im Interview mit »Spektrum.de« erklärt sie, wie eine Welt ohne Wachstum aussehen könnte. - Bei Lesungen werde ich häufig gefragt, was denn der Einzelne jetzt tun kann. Wenn ich dann sage, dass wir deutlich weniger Fleisch essen müssen, gucken viele ganz entsetzt. Aber Fleisch ist nicht harmlos. Es ist erwiesen, dass unser Fleischkonsum – fast 60 Kilo pro Person und Jahr – die Gesundheit stark gefährdet und beispielsweise Krebs und Herzinfarkte begünstigt. Außerdem zerstört unser Fleischhunger die Artenvielfalt, die Natur und das Klima. Für Sojafutter wird der Regenwald im Amazonas abgeholzt, Rinder produzieren sehr viel vom Klimagas Methan, und die Gülle verseucht das Grundwasser. Auch ökonomisch wäre es ganz ungefährlich, auf Fleisch weitgehend zu verzichten. Die Landwirtschaft ist sowieso stark subventioniert und staatlich reguliert. Zudem würden die Menschen ja weiterhin essen – nur anders. Bauernhöfe und Lebensmittelindustrie würden also weiter gebraucht. Der Fleischkonsum ist ein starkes Signal: Solange er nicht deutlich sinkt, ist klar, dass es der Gesellschaft völlig egal ist, dass wir den Planeten und unsere eigene Zukunft ruinieren.

 

Die Möglichkeiten einer modernen Photovoltaik-Anlage

26. Mai 2022. Zum Thema Photovoltaik gibt es sicher Tausend Dinge zu berichten. Dafür ist hier jedoch nicht der richtige Platz. Exemplarisch stelle ich hier ein Video vor, bei dem es um die erweiterten Möglichkeiten eines Stromspeichers geht, die vor Jahren undenkbar gewesen wären (Werbung der Firma Senec GmbH).

 

Klimaschädliche Nahrungsmittel

Es wird uns immer mehr bewusst: Mit unserem Lebensstil, wie wir uns kleiden, wie wir uns ernähren, wie wir reisen, beeinflussen wir die Umwelt, unser Klima in ganz entscheidendem Maße! Wussten Sie, dass es klimafreundliche und klimaschädliche Lebensmittel gibt? Das Steak ist schädlich für die Umwelt, weil es - bis es bei uns auf dem Teller landet - Unmengen von Wasser verbraucht hat und gigantische Mengen von Kohlendioxid freigesetzt hat (gar nicht zu reden von dem teuflischen Methangas, das die Kühe freisetzen und das unser Klima noch zehnmal gravierender schädigt als das CO2). Dagegen freut sich die Umwelt (ebenso wie auch unsere Gesundheit), wenn wir Gemüse und Obst essen - am besten Kürbisse!

 

Werfen Sie einen Blick auf die Grafik "klimafreundliche Nahrungsmittel" und Sie wissen Bescheid! Links oben in der Grafik stehen Steaks und Schnitzel, rechts unten der Kürbis.

 

 

Für die Blumen- und Gartenfreunde

26. März 2022. Denken Sie an die Insekten! Nicht allein die Honigbienen, auch die Hunderte von Wildbienen, Hummeln und alles was da kreucht und fleucht, verdienen unsere Aufmerksamkeit! Schon kleine Wildbumenwiesen helfen den Insekten (und den Gartenvögeln, die sich ebenfalls freuen). Schon kleinste Minioasen von Wildblumen ziehen viele Insekten an, wie neueste Forschungen beweisen. Lesen Sie 2min: Vier Quadratmeter Hoffnung: Schon kleine Wildwiesen helfen Insekten.

 

Haben Sie schon mal Bienen und Hummeln in Ihren Geranienblüten gesehen? Ab und zu verirrt sich einer unserer Sympathieträger - aber nur aus Versehen! Denn da gibt es rein gar nichts zu holen! Umgekehrt gibt es Blumen, Stauden und Gehölze, die die Bienen lieben! - lesen Sie: Hilfe für die Bienen: Zehn Pflanzen, die Wildbienen glücklich machen. Perlhyazinthe - Buschwindröschen - Färberkamille - Kornblume - Fetthenne - Eingriffeliger Weißdorn - Hornklee - Echter Lavendel - Wildrose - Rote Johannisbeere

 

TIPP: In vielen Gärtnereien gibt es mittlerweile separate Abteilungen mit  Bezeichnungen wie Insektenweide oder Bienenparadies. Schauen Sie danach, und falls der Gärtner so etwas noch nicht hat, machen Sie doch einfach den Vorschlag, er möge es anlegen!

 

Wanderungen im Bruchsaler Ländchen

Bruchsal ist die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe von Speyer und berühmt für sein farbenprächtiges Barockschloss. Ein Besuch lohnt sich schon allein deshalb! Das Treppenhaus Balthasar Neumanns muss man einfach gesehen haben! Dehio nennt es "die Krone aller Treppenhäuser"!

 

Die Umgebung von Bruchsal steht in seiner abwechslungsreichen Schönheit dem Schloss in keiner Weise nach! Seit Jahren erwandere ich gemeinsam mit Freunden das, was ich liebvoll "mein Bruchsaler Ländchen" nenne. Immer die Kamera dabei - erst dieSpiegelreflex, später aus Bequemlichkeit das Smartphone - und immer am Ende der Gruppe, mit der roten Laterne, halte ich die Schönheit der Landschaft im Bilde fest.

 

Beim Wandern fällt auf, wie abwechselungsreich sich die Natur präsentiert: Hügeliges Auf und Ab, kleine Wäldchen, Bauminseln, Weinberge und nicht allzu große Felder, hin und wieder Streuobstwiesen mit uralten Baumbeständen und die berühmten Hohlwege, für die der Kraichgau deutschlandweit eine Spitzenstellung innehat. Durch diese gewünschte Kleinteilgkeit ist der Boden gefestigt, und die Gefahr der Bodenerosion hält sich in Grenzen.

 

Doch dieses kleine Paradies ist gefährdet! Der Bund hat geplant, eine Querverbindung quer durch das Naherholungsgebiet am Rotenberg - ein Naturschutzgebiet! - zu bauen. Eine gewaltige Schneise quer durch das jetzt noch zusammenhängende beliebteste Wandergebiet der Bruchsaler: Vom Weingut Klumpp brutal durch das Land und am Schwallenbrunnen vorbei zur B35 in der Nähe von Heidelsheim. Bruchsal will das nicht! Es entlastet nicht die Innenstadt und der geheime Plan, der dahintersteckt versteht ein Jeder: Eine Entlastung des Autobahndreiecks A5/A8, und der Verkehr soll dann durch den Kraichgau rauschen! Im Moment ist es stiller geworden um diesen Plan, aber abgewendet ist er keineswegs!

 

Vielleicht könnte man hier in Sachen Ackerbau und Landschaftspflege noch mehr tun, Blühstreifen am Rand der Felder könnten noch weiter forciert werden, sich noch besser kümmern um die Obstbäume in der Allee der Heimattage 2015. Vor allem sollte man die Bevölkerung noch mehr mit ins Boot nehmen. Mehr die Presse einbeziehen, auf Sorgen und Nöte hinweisen - aber auch auf das was viele Jahre schon geleistet wurde, damit sich noch mehr Menschen erfreuen können, an unserem einmalig schönen Bruchsaler Ländchen!