Seniorenrat Stadt Bruchsal in sämtlichen Stadtteilen vertreten

Erste Sitzung nach Neuberufung bei der Feuerwehr Bruchsal

6. September 2022. Der Seniorenrat Stadt Bruchsal traf sich turnusmäßig zu seiner September-Sitzung bei der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal und lernte dabei staunend die neue Feuerwache kennen. Mit sehr viel Engagement arbeiten hier Feuerwehrleute ehrenamtlich und hauptamtlich zum Wohle der Bevölkerung zusammen. Die Ausstattung ist vollständig und befindet sich in sehr gepflegten Zustand, so dass sie nicht nur Bruchsalerinnen und Bruchsalern an Tagen der offenen Tür, sondern auch Wehren von nah und fern mit berechtigtem Stolz präsentiert wird. Die Wache ist ein überaus großzügiges Geschenk der SEW EURODRIVE, die 1931 hier gegründet wurde und mit weltweit 19.000 Mitarbeitern ihren Verwaltungssitz in Bruchsal hat. - Nachfolgend einige Fotos (c) Dieter Müller. - Zum Start der Diaschau: Klicken Sie auf das erste Foto und dann oben rechts auf das angedeutete Quadrat, anschließend auf das kleine Dreieck. Um sie zu beenden: Drücken Sie die [Esc]-Taste.

 

Neuberufung des Seniorenrats 2022

Mitglieder des Seniorenrats Stadt Bruchsal. Stand: Juli 2022

7. Juli 2022. Der Seniorenrat Stadt Bruchsal wurde neu berufen

Der Seniorenrat wurde für eine weitere Amtsperiode von 2 Jahren von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick neu berufen. Er besteht aus 14 Mitgliedern aus der Kernstadt und allen Stadtteilen. Helga Jannakos wurde wieder zur 1. Vorsitzenden vom Gremium gewählt. Die Mitglieder sind: Elisabeth Dirks, Shihadeh El Alem, Marion Freitag, Günter Hahn, Christel Ihle, Helga Jannakos, Annemarie Lebert, Renate Mohr, Dieter Müller, Wolfgang Ohder, Dr. Franz Porz, Doris Katharina Prenzler, Margot Rudy und Marianne Vogel. - Volker Falkenstein vom Amt für Familie und Soziales ist seit 25 Jahren Seniorenbeauftragter der Stadt Bruchsal und wird weiter die Geschäftsstelle des Seniorenrates leiten sowie als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auf dem Foto (c) Ina Rau nicht abgebildet: Elisabeth Dirks, stellvertretende Vorsitzende, und Christel Ihle.

 

Der Seniorenrat setzt sich ein

7. Juli 2022. Der Seniorenrat Stadt Bruchsal setzt sich für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger in Bruchsal ein, nicht nur für Senioren und Rentner. Und selbstverständlich vertritt der Seniorenrat nicht nur die Interessen der Kernstadt bzw. der Südstadt. "Bruchsal" - das ist immer die gesamte Stadt mit allen Stadtteilen. Diese Website kann jedoch nur einen Teil der Aktivitäten des Seniorenrats widerspiegeln. Einige Schwerpunkte sind die folgenden:

 

Grundsteuerreform. Viele Menschen wurden davon überrascht, dass es für die Meldungen an das Finanzamt nur die digitale Möglichkeit per Internet gibt. Aber für Notfälle gibt es die Härtefallregelung. Dafür müssen Sie jedoch aktiv werden! Von allein läuft da nichts. Hier finden Sie Informationen über die neue Grundsteuer.

 

NAIS Internettreff. Leider ist es immer noch die bittere Wahrheit: Viele ältere Menschen haben mit Computern und Internet nichts am Hut! Aber mit diesem Widerstand gegen alles Digitale hängen Sie sich selbst von allen Neuentwicklungen ab, verlieren den Anschluss. In Bruchsal gibt es jedoch schon viele Jahre einen Beitrag zur Lösung des Problems: Den monatlich stattfindenden Internettreff. Diesmal findet er am 13. Juli 2022 in Zusammenarbeit von NAIS mit dem Seniorenrat im Seminargebäude des Bürgerzentrums statt. Thema: Wie komme ich mit der neuen digitalen Grundsteuererklärung klar? Wir erwarten dazu zwei Expertinnen des Finanzamtes. Das gab es bislang noch nie! Kostenlos und ohne Anmeldung.

 

Das KVV-Ticketärgernis. Seit der Umstellung Ende letzten Jahres hat man Einzeltickets nicht mehr auf Vorrat kaufen können, um sie dann bei Fahrtantritt in der Bahn zu entwerten. Zudem sind die Fahrkartenautomaten, wie jedermann weiß, unverständlich, so dass viele ältere Menschen keine Möglichkeiten mehr sahen, spontane Bahnfahrten zu unternehmen. Der Seniorenrat hat sich dafür stark gemacht, dass eine Regelung zur Lösung des Problems gefunden wird.

 

VORANKÜNDIGUNG: Infostand am 17. September 2022. Seit vielen Jahren schon gibt es im Sommer in der Fußgängerzone (in der Kaiserstraße vor der Sparkasse) den gemeinsamen Infostand von Seniorenrat und NAIS Neues Altern in der Stadt. Am Samstag, den 17. September, dem ersten Samstag nach den Ferien, haben die Bruchsalerinnen und Bruchsaler die Möglichkeit, ihre Seniorenräte direkt anzusprechen, Fragen loszuwerden, Informationen zu bekommen.

 

VORANKÜNDIGUNG: Sicherheitstag 2022. Seit 2014 veranstaltet der Seniorenrat - diesmal gemeinsam mit der Sparkasse Kraichgau - in Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal und der Polizei (sowie weiteren Partnern "Netzwerk Sicherheit") Sicherheitstage in Bruchsal. Für den 4. November 2022 ist der nächste Sicherheitstag geplant. Im Zentrum steht der berühmte Enkeltrick und seine unzähligen Varianten, das Ganze auf der Bühne, in einer neuen Form der szenischen Darstellung.

 

VORANKÜNDIGUNG: Seniorennachmittag. Seit vielen Jahren schon veranstaltet der Seniorenrat im Spätjahr den Seniorennachmittag. Bei freiem Eintritt können sich Bruchsalerinnen und Bruchsaler bei Kaffee und Kuchen und einem unterhaltsamen Bühnenprogramm mit ihren Nachbarn dort treffen oder neue Freunde kennenlernen. Kostenlos für Bruchsal einschließlich sämtlicher Stadtteile. Ein gutes Mittel gegen die Einsamkeit. Bitte notieren: Mo 14. November 2022.

 

 

 

12. Mai 2022. Stadtverwaltung bittet um Vorschläge Bruchsal (PM) |

Im Juni wird der Seniorenrat Stadt Bruchsal für eine weitere zweijährige Amtsperiode neu berufen. Der Seniorenrat ist die Arbeitsgemeinschaft der in der Gesamtstadt von Bruchsal bestehenden Gruppierungen, Organisationen, Einrichtungen, Vereine, Verbände und Personen, die vorwiegend im Bereich der Altenarbeit und Altenhilfe ehrenamtlich tätig sind.
Es können Personen aus Bruchsal (Kernstadt und Stadtteile) berufen werden, die das Mindestalter von 55 Jahren erreicht haben. Eine berufliche Tätigkeit darf dabei in keinem Interessenskonflikt zu dieser Aufgabe stehen. Bewerber/-innen müssen zur Berufung durch eine der oben genannten Organisationen vorgeschlagen werden. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.
Die eingehenden Vorschläge werden unter Beteiligung der Vorsitzenden des amtierenden
Seniorenrates und der Stadtverwaltung Bruchsal geprüft. Die Berufung erfolgt durch die
Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Vorschläge können bis zum 10. Juni bei der Stadtverwaltung Bruchsal, Amt für Familie und Soziales, Campus 1, 76646 Bruchsal schriftlich eingereicht werden. Die Mitglieder des amtierenden Seniorenrats stehen für eine weitere Berufung mehrheitlich wieder zur Verfügung. Auskünfte erteilt der Seniorenbeauftragte der Stadtverwaltung Volker Falkenstein, Tel.: 07251/79-357.
Pressemeldung der Stadt Bruchsal vom 12. Mai 2022

 

Berufung des Seniorenrats im Juni 2020

Mitglieder des Seniorenrats Stadt Bruchsal. Stand: Juli 2020. Vorn links OB Cornelia Petzold-Schick.

 

Der Seniorenrat der Stadt Bruchsal wird turnusgemäss alle zwei Jahre durch die Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick auf der Grundlage der Geschäftsordnung berufen. Die Oberbürgermeisterin begrüßte es sehr, dass mit der Berufung vom 21. Juli 2020 neben der Kernstadt auch alle Stadtteile durch Mitglieder vertreten sind. Helga Jannakos wurde einstimmig wieder zur ersten Vorsitzenden gewählt. Die weiteren Mitglieder sind Marion Freitag, Christel Ihle, Günter Hahn (fehlt auf dem Foto), Annemarie Lebert, Dieter Müller (fehlt), Shihadeh El-Alem, Renate Mohr, Petra Langer aus der Kernstadt, aus Büchenau Elisabeth Dirks (stellvertretende Vorsitzende) und Doris Prenzler, aus Untergrombach Wolfgang Ohder, aus Heidelsheim Margot Rudy, aus Helmsheim Marianne Vogel, aus Obergrombach Dr. Franz Porz. Der Seniorenrat der Stadt Bruchsal wird sich auch weiterhin zusammen mit dem Seniorenbeauftragten der Stadt Volker Falkenstein (auf dem Foto oben rechts) für die Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen.

 

Telefonsprechstunde für ältere Bürger

Seniorengerechte Stadtführungen

 

 

Fußgängervorsorge - DAS Thema für 2022

12. Februar 2022. Schwerpunktthema im Seniorenrat Stadt Bruchsal (SSB) für das Jahr 2022: Fußgängervorsorge. - Mit Beschluss vom 5. Oktober 2021 erklärte der SSB die „Fußgängervorsorge“ zum Schwerpunktthema für das Jahr 2022. Die nachfolgende Liste ist Teil des Arbeitsplans des Seniorenrats.

1.    Der SSB ist seit Jahren im Dialog mit der Stadtverwaltung Bruchsal (in besonderem Maße mit Herrn Bertold Hambsch, Stadtplanungsamt – Abteilung Umwelt und Mobilität) mit dem Ziel, die Ampelkreuzung an der Großen Brücke/Einmündung Württemberger Straße für Fußgänger sicherer zu machen. Unsere Vorschläge wurden angenommen, und es ist geplant, diesen Bereich im Laufe des Jahres 2022 komplett umzugestalten. Wir bleiben dran und werden die Aktivitäten und die konkreten Termine im Auge behalten (Details bislang nicht festgelegt).


2.    Im Zuge der Arbeiten am Knoten Große Brücke soll laut Planung der Stadt die benachbarte Furt an der Garageneinfahrt für Fußgänger und Radfahrer umgestaltet werden. Auch hier bleiben wir am Ball.


3.    Die Ampelanlage an der Fußgängerquerung Pfeilerstraße (am Ausgang des Tunnels) scheint uns wenig fußgängerfreundlich zu sein – zu lange Wartezeiten und damit unsicher (weil die Menschen nach längerem Warten loslaufen, sobald sich eine Lücke im Straßenverkehr auftut – und weil dort jedoch recht schnell gefahren wird, kommt es zu brenzligen Situationen). Auch hier bleiben wir im Gespräch. Grundsätzlich gilt dies für sämtliche Ampelanlagen in der Stadt: Interessen der Fußgänger stärken. In einer Nachbarstadt macht man Versuche mit einer Ampel, die für Fußgänger auf Dauergrün geschaltet ist und für Fahrzeuge erst bei deren Annäherung auf Grün schaltet.


4.    Schulung von Menschen: Die Phasen der Ampel ist nicht allen klar. Was mache ich, wenn die Ampel während der Querung auf Rot schaltet? Viele wissen nicht: Sie müssen ohne Anzuhalten bis zur anderen Seite weitergehen. Grün bedeutet immer, Du darfst losgehen!


5.    Die Stadt möge im Wartebereich vor Ampeln geriffelte Bodenplatten verlegen, um blinde und sehbehinderte Menschen darauf aufmerksam zu machen (ist seitens der Stadtverwaltung bereits an verschiedenen Stellen geschehen, ist aber eine sehr teure Angelegenheit).


6.    Der SSB plant eine engere Kooperation mit der AG für Menschen mit und ohne Behinderung, da viele Forderungen und Wünsche identisch sind (siehe z.B. Punkt Nr. 5). - „Fußgängerlobby“. Details sind festzulegen.


7.    Der SSB beobachtet Konflikte in einigen Bereichen, wo Fußgänger und (manchmal sehr rücksichtslose) Radfahrer gemeinsam den Gehweg nutzen. Als Brennpunkt hat sich die Unterführung am Siemenskreisel erwiesen. Einige Radfahrer nehmen dort keinerlei Rücksicht auf Fußgänger und fahren mit Höchsttempo an ihnen vorbei. Die Stadt möge prüfen, ob dort mit Anbringung von Spiegeln die Sicherheit erhöht werden kann.


8.    An einigen Stellen sollten Sitzbänke aufgestellt werden, um Fußgängern (womöglich mit schweren Taschen vom Einkaufen) eine kleine Pause zu ermöglichen. Beispiel: Auf dem Fußweg vom Schönbornplatz zum Krankenhaus gibt es nur eine Sitzbank. Indirekt fördern wir damit auch die Kommunikation unter den Bürgern („Schwätzbänkle).


9.    Es ist zu prüfen, ob es an den Hauptwegen innerhalb des Stadtgebiets genügend öffentliche Toiletten gibt. Diese sollten behindertengerecht sein (konkretes Thema der Zusammenarbeit mit der AG Menschen mit und ohne Behinderung).


10.    Der SSB empfindet die Tatsache, dass die Südstadt an Sonn- und Feiertagen nicht mit dem Stadtbus erreichbar ist, als nicht hinnehmbar und beanstandet dies seit Jahren! Das Anrufsammeltaxi („der AST“) ist keine adäquate Lösung. - (Kein klassisches Fußgängerthema, aber mit zunehmender Bedeutung der Südstadt immer dringlicher).


11.    Der SSB sieht in der „Reform“ des KVV vom Dezember 2021 eine drastische Verschlechterung. Insbesondere für die ältere Generation bedeutet dies eine Diskriminierung, die nicht hinnehmbar ist. (Keine Karten auf Vorrat mehr, Fahrtantritt muss unmittelbar erfolgen). Der SSB unterstützt die Forderungen des Kreisseniorenrats Landkreis KA. - (Kein klassisches Fußgängerthema, aber wer mit dem Fahrkartenautomaten und mit dem Smartphone nicht klarkommt, ist total aufgeschmissen. Tickets online bezahlen ist auch nicht jedermanns Sache).


12.    Der SSB hat Schritte eingeleitet, die durch Personalveränderungen eingetretenen Beziehungen zum Stadtbus Bruchsal bzw. zu den Stadtwerken zu erneuern (Einladung des Geschäftsführers in unsere Sitzung).


13.    Mülleimer und Müllcontainer (zum Teil auch schon gelehrt und geöffnet) versperren an Abholtagen (zum Teil mehrere Tage) die Gehwege. In engen Straßen mit schmalen Gehwegen (z.B. Württemberger Straße) können dann Rollstuhlfahrer oder Mütter mit Kinderwagen die Stelle nur passieren, indem sie auf die Straße gehen/fahren. Dies ist riskant und sollte eigentlich nicht vorkommen, bzw. auf ein absolutes Minimum begrenzt sein.


14.    Dasselbe gilt auch für Aufsteller auf Gehwegen.


15.    Der SSB plant für das Jahr 2022 einen neuen Sicherheitstag, in den wie üblich die Polizei und die Stadtverwaltung eingebunden werden sollen. Falls aus Gründen der Corona-Pandemie diese Veranstaltung nicht stattfinden kann, so werden wir mit der Planung dennoch beginnen. Denkbare Themen: Sicherheit an der Haustür, am Telefon, im Internet; sicher als Fußgänger im Straßenverkehr. Wir werden ein kleines Planungsteam gründen (fünf, sechs Teilnehmer).


16.    Bis Corona gab es jedes Jahr zwei Termine, an denen der SSB gemeinsam mit NAIS Neues Altern in der Stadt auf die Straße ging: Kurz vor und kurz nach den großen Ferien. Zuletzt war unser Infostand in der Kaiserstraße vor der Sparkasse. An diese alte Tradition werden wir anknüpfen, sobald es geht.


17.    Der Seniorenrat empfindet zu schnell radelnde Radfahrer im Fußgängerbereich Kaiserstraße als Bedrohung und erwartet seitens der Stadtverwaltung Maßnahmen. Zu diskutieren: Rücknahme der Fahrerlaubnis zwischen Otto-Oppenheimer-Straße und Schönbornplatz – Fahrerlaubnis nur zu bestimmten Zeiten (in Amsterdam nur bis 9:00 Uhr morgens) – danach müssen die Räder geschoben werden – Fahrstreifen trennen vom Fußgängerverkehr – Höchstgeschwindigkeiten für Radfahrer lassen sich in der Praxis wohl nicht umsetzen…

Bruchsal, 25. Januar/12. Februar 2022
Dieter Müller, Seniorenrat Stadt Bruchsal