18. Juni 2026. Auf dieser Seite findest Du Informationen über die DSGVO Datenschutzgrundverordnung, Fakten zur freiwilligen Transparenz, Hinweise zur Nutzung von europäischen Chatbots. Wir nehmen den Datenschutz auf unserer nichtkommerziellen Website sehr ernst. Wir verkaufen nichts, Neuesaltern.de ist und bleibt kostenlos. Die DSGVO und die Freiwillige Transparenz (siehe Info am rechten Rand) kommen hier an erster Stelle, danach Hinweise zu europäischen Chatbots und Suchmaschinen, die im Einklang mit der DSGVO stehen. Meine Zusammenstellung ist nicht unfassend. -Dieter Müller
Datenschutz klingt trocken. Ist er aber nicht – denn er schützt etwas sehr Persönliches: das Recht, selbst zu bestimmen, wer welche Informationen über dich kennt und nutzt.
Die rechtliche Grundlage dafür ist die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO. Sie gilt seit dem 25. Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union. Den Originaltext findest du direkt beim Amt für Veröffentlichungen der EU (EUR-Lex) .
Die Verordnung legt fest, wie Unternehmen, Behörden und Organisationen mit deinen persönlichen Daten umgehen dürfen. Persönliche Daten sind zum Beispiel dein Name, deine E-Mail-Adresse, deine IP-Adresse oder auch deine Gesundheitsdaten.
Deine wichtigsten Rechte laut DSGVO:
Vor der DSGVO galt in jedem EU-Land ein anderes Datenschutzrecht. Konzerne wie Google oder Meta konnten sich das bequemste Land aussuchen. Die DSGVO hat das geändert: Ein einheitliches Gesetz für alle – und bei schwerwiegenden Verstößen drohen Bußgelder von bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Amazon wurde 2021 zu 746 Millionen Euro verurteilt.
Die Kritik ist berechtigt – teilweise. Kleine Vereine und Betriebe klagen über Bürokratie. Eine DIHK-Umfrage unter knapp 5 000 Unternehmen zeigt, dass drei Viertel den Aufwand als hoch bis extrem empfinden. Viele fühlen sich durch Unklarheiten überfordert.
Gleichzeitig sagen Datenschützer: Die Grundidee ist richtig. Ohne die DSGVO würden Konzerne mit unseren Daten noch ungehinderter Geschäfte machen. Das Gesetz gilt inzwischen weltweit als Vorbild.
Das nervigste Symbol der DSGVO – der Cookie-Banner – ist übrigens oft hausgemacht: Viele Websites setzen ihn ein, ohne ihn wirklich zu brauchen. Ein bisschen DSGVO-Panik, ein bisschen Eigeninteresse der Anbieter. Das Gesetz selbst schreibt das so nicht vor.
Besonders ärgerlich: Manche Anbieter verknüpfen die Ablehnung von Cookies mit dem Kauf eines Abos – wer nicht zahlt, wird getrackt. Das ist juristisch höchst umstritten und widerspricht dem Grundgedanken der DSGVO, wonach eine Einwilligung freiwillig sein muss.
Nicht jede Website hält sich an die DSGVO – gerade außerhalb der EU. Ein paar einfache Hinweise:
Die DSGVO schreibt vor, was Pflicht ist. Freiwillige Transparenz geht einen Schritt weiter: Manche Betreiber erklären offen und verständlich, warum sie bestimmte Daten nutzen – nicht weil sie müssen, sondern weil sie Vertrauen aufbauen wollen.
Ein gutes Zeichen: Wenn eine Website sagt „Wir nutzen keine Werbecookies" oder „Wir speichern keine IP-Adressen" – und das auch belegen kann. Datenschutz als Haltung, nicht nur als Pflicht.
Diese Website ist eine private, nicht-kommerzielle Seite. Es werden keine Nutzerdaten gesammelt, kein Tracking eingesetzt und keine Daten an Dritte weitergegeben.
Die vollständige Datenschutzerklärung findest du im Impressum dieser Website.
Die Apps und Dienste auf dieser Seite stammen teilweise aus den USA. Sie unterliegen nicht der europäischen Datenschutzverordnung (DSGVO).
Das bedeutet nicht, dass man sie nicht nutzen kann. Aber man sollte dabei ein paar einfache Regeln beachten:
🚫 Keine persönlichen Daten eingeben – also keinen vollständigen Namen, keine Adresse, kein Geburtsdatum.
🚫 Keine finanziellen Daten angeben – also keine Bankdaten, keine Kreditkartennummer, keine IBAN.
🚫 Keine Passwörter weitergeben – weder an Apps noch an KI-Dienste wie diesen hier.
✅ Unbedenklich ist: Musik hören, Bücher lesen, Karten nutzen, Fotos machen – all das funktioniert ohne persönliche Angaben.
Wer bewusst mit digitalen Diensten umgeht, kann sie gelassen nutzen – und behält die Kontrolle.
18. Juni 2026. Bereits seit vielen Jahren informiere ich die Besucher meines Internettreffs, dass niemand gezwungen ist, für Suchanfragen Google zu benutzen. Es gibt Alternativen, bei denen die Besucher nicht ausspioniert werden: Startpage. Wenn Du mehr über diese Suchmaschine wissen möchtest, die im Einklang mit der DSGVO steht, die ihren Sitz in den Niederlanden hat und von der EU empfohlen wird, folge diesem Link zum Abschnitt "Suchen". Sie liefert übrigens gleich gute Resultate wie Google.
Dort findest Du auch Infos über die "Spionagetätigkeit" von Google und was Google alles über Dich abgespeichert hat.
Du musst wissen, dass die führenden Chatbots wie ChatGPT und Gemini ihren Sitz in den USA haben und der amerikanischen Gesetzgebung unterliegen. Sie bieten einen guten Service, jedoch Deine persönlichen Daten sind dort nicht sicher. Regierungsstellen können dort jederzeit ohne richterliche Anordnung die Herausgabe Deiner privaten Daten verlangen.
Die europäische Gestzgebung DSGVO schützt Deine Daten umfassend. Wenn Du sicher sein willst, kannst Du einen französischen Chatbot Benutzen namens Le Chat. Hier habe ich Infos über Le Chat zusammengetragen.
| Aspekt | Regelung |
|---|---|
| Was verboten ist | Entwicklung, Einsatz und Verbreitung von KI-Tools zur Erstellung realistische Nacktbilder/Videos von identifizierbaren Personen ohne deren Einwilligung [web:1][web:2] |
| Zielgruppe | Nicht nur Nutzer, sondern vor allem Anbieter solcher Tools [web:4][web:8] |
| Geltungsbeginn | Verbot gilt ab 2. Dezember 2026 [web:3][web:4] |
| Durchsetzung | Federführend vom neuen KI-Amt der EU [web:3][web:7] |
| Strafen | Bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes (je höher) [web:1] |
| Transparenzpflichten | KI-generierte Inhalte müssen ab 2. August 2026 maschinenlesbar gekennzeichnet sein (Wasserzeichen) [web:1][web:7] |
| Parlamentmehrheit | 569 Ja-Stimmen, 45 Nein, 23 Enthaltungen [web:5] |
Die EU möchte damit die kommerzielle Grundlage für digitale Gewalt und „Nudifier"-Apps zerstören [web:1][web:5]. Es ergänzt Artikel 50 des bestehenden KI-Gesetzes (AI Act), der am 2. August 2026 voll anwendbar wird [web:1].
18. Juni 2026. "W Social" (ausgesprochen wie "We Social") – die neue europäische X/Twitter-Alternative aus Schweden, die aktuell (Juni 2026) große Schlagzeilen macht. Ziel ist europäische Alternative zu Elon Musks X (ex Twitter), gehostet auf europäischen Servern, nach europäischem Recht.
W Social ist eine neue europäische Social-Media-Plattform, die sich als bewusste Alternative zu Elon Musks X (Twitter) positioniert. Das schwedische Startup W Social AB startet am 17. Juni 2026 mit der öffentlichen Beta-Version.
| Zeitraum | Geplantes Event |
|---|---|
| 17. Juni 2026 | Öffentliche Beta-Version gestartet |
| Ende 2026 | Schrittweiser Rollout für alle Nutzer |
| Anfang 2027 | App für alle verfügbar |
| Ab 2027 | Kontextuelle Werbung + Mikrozahlungen |
W Social passt perfekt zu europäischen Werten wie Datenschutz, DSGVO und digitaler Souveränität. Die Plattform ist ein konkretes Beispiel, wie europäische Start-ups auf die Probleme von KI-generierten Bots und US-Plattform-Dominanz reagieren.
Stärken:
Herausforderungen:
Veröffentlicht: Juni 2026 | Quelle: Europäische Plattform „W Social" – offizieller Launch 17. Juni 2026