18. April 2026. Mit KI-Unterstützung von Gemini 3.1 Pro Preview (bevorzugt)
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“
Vers aus „Stufen“, einem der bekanntesten Gedichte Hermann Hesses.
Darin beschreibt Hesse das Leben als fortwährenden Prozess,
bei dem auf jedem durchschrittenen Lebensabschnitt ein neuer folgt.
11. Januar 2025. Wer hätte das gedacht?! PC-Welt schreibt 2/2025 S. 62: Die Super-Power von KI-Chatbots wie ChatGPT können Sie auch auf Ihren PC bringen - komplett lokal und ohne Internetverbindung! Allerdings sollte der PC leistungsfähig sein. Wenn der PC mit viel RAM und einer schnellen GPU ausgestattet ist, sollte es funktionieren. Mit einem lokalen KI-Chatbot müssen Sie sich niemals Sorgen machen, ob Ihre Daten in Moskau, Peking oder Silicon Valley mitgelesen werden - alles bleibt daheim auf Ihrem Computer!
Ich beziehe mich auch hier auf den o.g. Artikel auf PC-Welt. Erste Erfahrungen habe ich gemacht, jedoch werde ich mich noch mehr in diese interessante Variante einarbeiten, bevor ich hier weitere Fakten präsentiere,
-Dieter Müller
Nach eineinviertel Jahren steige ich in das Thema "lokale KI Chatbots" wieder ein. Auf dieser Seite wird gearbeitet. Du kannst mich gern kontaktieren. Hier geht es zum Kontakt.
18. April 2026. Mit KI-Unterstützung von Gemini 3.1 Pro Preview (bevorzugt)
Überall hört und liest man von Künstlicher Intelligenz (KI) und Chatbots wie ChatGPT. Diese Programme können Texte schreiben, Fragen beantworten und bei vielen Aufgaben helfen. Doch meistens laufen diese Systeme über das Internet. Was viele nicht wissen: Es gibt auch lokale KI-Chatbots.
Aber was genau ist das eigentlich? Und warum könnte das gerade für dich hochinteressant sein?
Stell dir einen normalen Online-Chatbot (wie ChatGPT) vor wie einen hochintelligenten Berater, den du über das Telefon (das Internet) anrufst. Ein lokaler Chatbot hingegen ist wie ein Berater, der bei dir zu Hause im Wohnzimmer sitzt.
Das Programm wird direkt auf deinem eigenen Computer oder Laptop installiert. Wenn du dem Chatbot eine Frage stellst, denkt dein eigenes Gerät nach und gibt die Antwort – ganz ohne Verbindung zum Internet.
Die wichtigste Eigenschaft lokaler Chatbots lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Privatsphäre.
Bei Online-Chatbots werden all deine Fragen, Texte und Daten an die Server großer Konzerne (meist in den USA) geschickt. Wenn dir der Datenschutz an erster Stelle steht, ist das oft ein ungutes Gefühl. Bei einem lokalen Chatbot verlässt nicht ein einziges Datenpaket deinen Computer. Du kannst private Briefe, gesundheitliche Fragen oder persönliche Gedanken von der KI bearbeiten lassen – niemand liest mit, nichts wird im Internet gespeichert.
Absolut! Lokale KIs sind extrem nützliche Alltagshelfer. Du kannst damit zum Beispiel:
Du holst dir damit die Vorteile modernster Technik ins Haus, ohne deine Seele (oder deine Daten) an Großkonzerne verkaufen zu müssen.
Hier muss man ehrlich sein: Ein klares "Jein".
Online-Chatbots laufen auf riesigen, sündhaft teuren Supercomputern. Sie haben ein nahezu unendliches Wissen und können extrem komplexe Probleme lösen. Ein lokaler Chatbot ist durch die Leistung deines eigenen Computers begrenzt. Er ist vielleicht nicht so gut darin, die Relativitätstheorie auf Universitätsniveau zu erklären, aber für den normalen Alltag (Texte schreiben, Fragen beantworten, übersetzen) ist er völlig ausreichend und beeindruckend klug.
Dafür gibt es drei einfache Gründe:
Heute sind sie aber nicht mehr schwer zu finden. Es gibt mittlerweile kostenlose und einfache Programme, die man sich wie ein ganz normales Textprogramm herunterladen und installieren kann.
Ja, und darauf kann Europa sehr stolz sein! Das französische Unternehmen Mistral AI baut derzeit einige der besten KI-Modelle der Welt, die man sich kostenlos für den eigenen PC herunterladen kann. Diese europäischen "Gehirne" verstehen hervorragend Deutsch, arbeiten sehr schnell und stehen den amerikanischen Modellen in der Alltagsnutzung kaum nach.
Fazit: Lokale KI-Chatbots sind kein mysteriöses Fachchinesisch, sondern ein wunderbares Werkzeug für alle, die neugierig auf neue Technologien sind, aber die Kontrolle über ihre eigenen Daten behalten wollen. Es lohnt sich, diese Technik auszuprobieren!
Wir nutzen für unseren Test das kostenlose Programm "GPT4All". Stell dir dieses Programm vor wie einen DVD-Player. Es bringt das Gehäuse und die Tasten mit. Die eigentliche KI (das "Gehirn") ist dann wie die DVD, die wir einlegen. Das Schöne: Der DVD-Player bringt einen eigenen kleinen Laden mit, in dem wir die DVDs kostenlos mit einem Klick ausleihen können.
So sieht im Browser GPT4All.io aus
18. April 2026. Mit KI-Unterstützung von GPT-5 mini
Diese Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie du einen lokalen KI‑Chatbot auf deinem Android‑Smartphone (alt und neu) nutzt — komplett kostenlos, größtenteils offline, und so einfach, dass du es sofort probieren kannst. Am Ende gibt es Testfragen und Beispiele.
Ziel: Offline‑Chat direkt auf dem Handy, ohne PC.
Hinweis: Auf älteren Handys kleinere Modelle wählen; auf dem Xiaomi 15T Pro größere Modelle möglich.
Ziel: PC rechnet, Handy dient als Fernbedienung (Web‑UI), bessere Speicherung.
Beispiel: 30 Arztbriefe als PDFs auf dem PC. Indexiere sie in der Web‑UI. Frage: „Zeige mir alle Stellen, wo 'Blutdruck' genannt wird und fasse die Werte zusammen.“ Antwort: Auszüge + Übersicht.
Beispiel: „Erstelle eine Checkliste für meinen Arzttermin: Medikamente, Fragen, Unterlagen, Anreise.“ Ergebnis: druck‑/speicherbare Liste.
Beispiel: Tablet mit Offline‑App, große Schrift. Foto eines Briefs hochladen. Frage: „Erkläre mir diesen Brief in einfachen Sätzen.“ Ergebnis: OCR + klare Erklärung.
Beispiel: Scan einer Pflegebroschüre → „Fasse das Wichtigste in fünf Punkten zusammen.“
Beispiel: Bußgeldbescheid — Daten eingeben, Bot generiert fertigen Brief.
Probier zuerst eine On‑device App auf deinem alten Xiaomi — das ist kostenlos und zeigt sofort, wie nützlich lokale Chatbots sind. Wenn du mehr brauchst, richte kurz den PC‑Server ein und bediene alles bequem per Smartphone. So behalten deine Daten die Kontrolle — und du hast trotzdem eine starke Hilfe.
Hier folgen nun die älteren Infos von Januar 2025, vermutlich veraltet :))
Die lokalen Anbieter
12. Januar 2025. Die US-Firma OpenAI hat mit dem Chatbot ChatGPT am 30. November 2022 ein Tor aufgestoßen, das einer Revolution gleichkam. Kurz darauf war das Wort von der Künstlichen Intelligenz auch in Europa in aller Munde. Aber natürlich war dies, wie fast jedermann annehmen musste, eine Geschichte aus dem Reich des globalen Internets. - Falsch! Ganz falsch! Zweifellos dominiert ChatGPT die globale Berichterstattung mit großem Abstand. Aber daneben gibt es weitere Chatbots, und diese haben oft den Vorteil, dass sie kostenlos für den lokalen Einsatz am häuslichen PC zur Verfügung stehen.
Die Struktur der lokalen Chatbots
Wie funktioniert die lokale KI? Die im o.g. Heft von PC-Welt vorgestellten Chatbots bestehen in der Regel aus zwei Teilen: Aus einem Frontend und einem sog. KI-Modell, dem Large Language Model (LLM). Mit ihm kann man sich unterhalten, oder Texte erstellen. Es gibt Modelle, die laufen schon mit relativ schwachen Computern (wie Llama 3.2 1B), aber besser geeignet sind PCs mit 8 GB RAM oder 16 GB RAM.
Als Frontends (manchmal auch Chatbot tituliert) werden genannt: Msty, GPT4All und LM Studio. Eines davon wird auf den Rechner heruntergeladen. Anschließend öffnet man es und lädt über das Tool ein KI-Modell herunter (bzw. man klickt es an) und sofort kann man den Chat beginnen. Falls Deutsch nicht angeboten wird, kann man trotzdem Deutsch beginnen und vielleicht dazu schreiben: "Antworte bitte auf Deutsch."
Die Anbieter der lokalen Frontends
So sieht das Frontend von LM Studio aus.
Nach dem Upgrade auf LM Studio auf 0.3.6 kann ich ein Model aussuchen.
Es gibt aber nur eines: Llama 3.2 1B Instruct.
Meine Erfahrung...
...nach einem kleinen Versuch: Prinzipiell hat es auf Anhieb gut funktioniert. Die Antwort kam prompt, aber leider war sie nicht verständlich. Ich muss wohl die falsche Frage gestellt haben. - Ein anderer Versuch zum Thema "Aufklärung" brachte als Ergebnis zwei verschiedene Enzyklopädien, eine von Diderot und eine zweite von d'Alembert. Das ist Unfug. Die beiden haben eng zusammengearbeitet an der einen und einzigartigen Enzyklopädie! Bei einem dritten Versuch war das Ergebnis auch nicht so prickelnd. Ich fragte nach einer Alternative zu der App DB Navigator und bekam leider keinen Hinweis auf "Bahn Fahrplan und Live Tracking" (die ich im übrigen empfehlen kann, besonders wenn es um die Zugverfolgung über eine längere Strecke geht).
Insgesamt leider negative Ergebnisse! Ich kann aber nicht sagen, woran es liegt. Sollte ich mir ein leistungsfähigeres Model aussuchen? (Die Anzahl an unterschiedlichen Model ist riesig). Bis wann wurde mein Model trainiert? Die allerneuesten Infos kann der lokale Chatbot natürlich nicht kennen. Das liegt in der Natur der Sache begründet. So jedenfalls ist der lokale Chatbot für mich keine brauchbare Alternative zu den Online-Kameraden ChatGPT oder Perplexity.
Der einzige Antrieb, warum ich eine lokale KI-Chatbot ausprobiert habe, sind Datenschutzgründe. Alles was ich lokal mache, kann von niemandem mitgehört oder mitgelesen werden. Leider sind die Resultate bislang mittelprächtig, jedoch fehlt mir das erforderliche Hintergrundwissen, um diesen Punkt abschließend beurteilen zu können.