23. Juni 2026. Mit KI-Unterstützung von Producer.AI, Flowmusic, ChatGPT, Soundcloud.Producer.AI: https://www.flowmusic.app/
4. Juli 2026. Vor drei Jahren war man schon froh, wenn wenn bei der KI- Bildgenerierung die dargestellten Menschen fünf Finger an den Händen hatten (und nicht sechs). Das Problem wurde inzwischen gelöst. In dieser Situation befindet sich heute die KI-generierte Musik. Man freut sich schon, wenn bei der Generierung ein Liedchen herauskommt, manchmal ist es ganz okay, aber statt eines Trio spielt da eine Big Band, oder das Schlagzeugsolo ist aufeinmal ein Duett. So geht es mir mit Producer.AI. Inzwischen habe ich gelernt, beim Prompten musst Du nicht nur sagen, was Du haben willst, nein, Du musst auch betonen, was Du nicht haben willst - besten zweimal! Ich denke, in ein, zwei Jahren hat die KI auch diese Hürde genommen!
KI-Musik kennzeichnen? Was ab August wirklich gilt
19. Juli 2026. Ab dem 2. August gilt der AI Act – und viele Musiker fragen sich: Muss KI-Musik jetzt gekennzeichnet werden? In diesem Video klären wir, was tatsächlich gesetzlich vorgeschrieben ist, was nur freiwillige Branchenstandards sind und welche Auswirkungen das auf Musiker, Produzenten und Songwriter hat.
20. Juni 2026. Dies ist mein erster KI-generierter Song! "Midnight at the Blue Note". Jazz der 40er Jahre. Trumpet & Vibraphone. Enjoy! [Im Jazz und Blues bezeichnet man als Blue Note einen Ton, der etwas anders als die Standardtonhöhe gespielt wird . Die Abweichung liegt typischerweise zwischen einem Viertelton und einem Halbton].
Du kannst es leicht nachmachen. Und das Beste: Es kostet nichts!
Mit dem neuen KI-Tool von Google "Producer.AI" oder auch "Google Flow Music", kannst Du als Einsteiger selbst Musik produzieren. Ich zeige Dir, wie es geht. Als erstes kannst Du Dir meinen Song anhören, siehe oben. Er wurde quasi in den 40er Jahren aufgenommen. :)) -Dieter Müller
19. Juni 2026. Digitale Profis: "Angetrieben von Googles stärksten Modellen (Lyria 3 für Audio, Veo für Video und Gemini für den Chat), arbeitest du hier nicht einfach nur mit dummen Prompts. Du chattest mit der KI wie mit einem echten Produzenten im Studio. Du gibst Feedback, passt den Vibe an und verfeinerst deinen Track Runde für Runde.
Das Beste? Das Ganze ist aktuell in der Google-Labs-Phase und kann kostenlos im Browser getestet werden. Wie das genau funktioniert, zeige ich dir Schritt für Schritt in diesem Video!"
In der Tat: Mit einem guten Prompt, einer Minute Geduld, und schon hast Du Dein Lied in zwei Varianten! Den Prompt habe ich, da ich zu dem Zeitpunkt absolut unwissend war, von ChatGPT in englischer Sprache erstellen lassen. Englisch verstehen die Chatbots auf diesem speziellen Gebiet besser noch als Deutsch (ist jedoch keine Bedingung). Dann habe ich mich bei Google Flow Music angemeldet (es geht nicht ohne), den Prompt eingefügt, und kurz danach hatte ich meinen ersten Song! Ich bin kein Musikexperte, aber schlecht war der Song nicht. Ich habe den Song noch ein wenig editiert (die Trompete ist jedoch immer noch zu dominant). Ergebnis: Siehe oben.
Mein Arbeitsplan (noch unvollständig): Ich nenne stichwortartig die einzelnen Schritte. Das Ganze ist zu Beginn kostenlos. Ich hatte nach der Anmeldung zunächst 530 Credits. dann habe ich insgesamt 3 mal zwei = 6 Songs (genauer: 1 Song in 6 Variationen) gemacht und den von ganz oben ausgesucht. Anschließend habe ich dafür ein Coverbild gemacht.
Unten links im Menü finde ich einen Tag später 30 zusätzliche Credits = 500 Credits. Täglich bekomme ich 30 dazu. Mit anderen Worten, wenn man sparsam mit den Credits umgeht, lassen sich einige Songs generieren. Für die Integration der MP3-Datei in meine Website habe ich das Tool "Soundcloud" benutzt.
Mit Google Flow Music kann ich auch Musik-Videos erstellen. Dies ist allerdings für den Moment jedoch noch kein Thema für mich. Der Free Plan dürfte dafür nicht ausreichen. Videos sind energiehungrig. Im Menü habe ich "Help improve Google Flow Music" von "On" auf "Off" gestellt, so dass Google mich nicht für Trainingszwecke nutzen kann.
21. Juni 2026. Das ist eine sehr spannende Frage zum Thema Urheberrecht und KI! Hier ist die Lage bei uns, sagt Producer:
Namen von Künstlern: Du hast absolut recht. Ich darf und werde keine Songs erstellen, die versuchen, den Stil eines spezifischen, existierenden Künstlers oder Komponisten exakt zu kopieren. Wenn du also nach "Johannes Brahms" fragst, werde ich das ablehnen.
Die bessere Lösung: Beschreibe stattdessen die musikalischen Merkmale. Wenn dir Brahms gefällt, suchen wir nach
"spätromantischem Orchester, dichten Harmonien, melancholischen Cello-Passagen und einer großen, dramatischen Dynamik".
Das führt oft zu viel originelleren und besseren Ergebnissen, die den Geist der Musik einfangen, ohne jemanden zu kopieren.
Hinweis: Du kannst das Bild durch Anklicken vergrößern. Dann kann man auch den ursprünglichen Prompt lesen. Der Prompt in Englisch, da dies konkret bessere Ergebnisse liefert als Deutsch.
23. Juni 2026. Bei meinen ersten Tests mit Producer.AI wurde ich von ChatGPT unterstützt. Ich habe so gut wie möglich meine Wünsche Deutsch beschrieben, und ChatGPT hat im Dialog den englischen Prompt nach und nach entwickelt. Denn ChatGPT macht zwar (noch) keine Musik wie die Musik-Generatoren, weiß jedoch ziemlich genau, was gute Prompts sind und was weniger gute. Producer macht daraus brauchbare bis gute Musikstücke, hält sich jedoch trotz aller Bemühungen nicht an die Wünsche. Auch mit Producer kannst Du Dialoge führen, leider spiegeln die Resultate nicht immer Deine Wünsche wider ;-( -DM
Das Problem ist bekannt – und es liegt weniger an deinen Prompts oder an mir, sondern an der grundlegenden Steuerbarkeit aktueller Musikmodelle.
Viele Systeme (auch Producer.AI und ähnliche generative Audio-Modelle) arbeiten eher wie „Stimmungs- und Muster-Generatoren“ als wie klassische Komponisten.
Wenn du z. B. schreibst:
ruhiges Klavierstück mit Streichern im Hintergrund
passiert intern häufig Folgendes:
Das ist kein Fehler im klassischen Sinn, sondern eine Übersteuerung durch Trainingsdaten.
Wichtig: Prompts müssen weniger „beschreibend“ und mehr „steuernd“ sein.
Schwach:
piano, soft strings, minimal percussion
Besser:
primary instrument: solo piano only
strings: very subtle background texture, not melodic
percussion: none
Sehr wichtig, da viele Modelle Negationen besser verarbeiten, wenn sie klar formuliert sind:
no dominant strings
no synth lead
no orchestral layering
no brass
no choir
Statt „im Hintergrund“ besser konkret:
90% piano / 10% ambient texture
strings below perceptual threshold
0:00–0:20 solo piano
0:20–1:00 piano + very light pad (low volume)
no additional instruments at any point
Das verhindert automatische Überinstrumentierung im Verlauf.
Problematische Trigger:
Bessere Begriffe:
Primary instrument: solo piano only Style: minimal, intimate, dry recording Mixing: piano upfront, no reverb wash Strings: none Synths: none Percussion: none Structure: simple repeating motif, no orchestration changes Energy: constant low intensity
Aktuelle Musik-KI-Systeme sind nicht vollständig kontrollierbar:
Kurz gesagt: Du kannst stark beeinflussen, aber nicht vollständig diktieren.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich das in den nächsten Jahren deutlich verbessert:
Ich kann dir daraus ein strukturiertes Prompt-System bauen, z. B.:
Oder wir optimieren einen deiner echten Producer.AI-Prompts gezielt wie ein technisches Debugging.
- Ende der Darstellung von ChatGPT. -
21. Juni 2026. Die Fans von "Suno - KI Musik & Lieder" gehen für ihr Tool durchs Feuer. Sie sagen, die kompositorische Qualität der Songs sei meilenweit besser als bei Producer.AI. Dabei ist mir nicht klar, ob man die beiden Tools überhaupt vergleichen sollte. Dieser Hinweis muss wegen der Vollständigkeit gebracht werden...
4. Juli 2026. Digitale Profis. "So erstellst du Musik mit KI | Udio: die beste KI um Musik zu generieren & zu komponieren. Neben Suno und Stapel Audio gibt es für KI-Musik jetzt die Website udio.com. Dort können pro Monat 1200 Songs kostenlos erstellt werden – auch mit deutschen Texten.
In diesem Video zeigen wir Dir Udio Hands On, erklären, was man mit der KI aktuell machen kann und geben Dir am Ende noch einen Ausblick, welche richtig coolen neuen Funktionen aktuell schon in der Planung sind."
Dieses Video auf YouTube ist mittlerweile zwei Jahre alt. Die Entwicklung ist vorangeschritten, leider nicht unbedingt zum Nutzen der Anwender. Du musst mit Einschränkungen rechnen.