18. Mai 2026. Mit Unterstützung von Le Chat
Musizieren und Musikhören: Wirksamer Schutz vor Demenz
Was die Wissenschaft sagt:
Regelmäßiges Musikhören senkt das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken, um 39 Prozent. Noch besser: Wer selbst ein Instrument spielt oder singt, reduziert sein Demenzrisiko
zusätzlich um 35 Prozent. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie der renommierten Monash University in Melbourne (Australien) mit über 10.800
Teilnehmenden ab 70 Jahren. Die Daten basieren auf der ASPREE-Studie (ASPirin in Reducing Events in the Elderly) und wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry
veröffentlicht.
Warum Musik das Gehirn schützt:
Aktives Musizieren trainiert gleichzeitig mehrere Hirnareale: Notenlesen, Rhythmusgefühl, Feinmotorik und auditive Verarbeitung. Studien zeigen, dass Musik die Produktion grauer Substanz in
Hirnregionen anregt, die für anspruchsvolle kognitive Prozesse zuständig sind. Besonders das episodische Gedächtnis (für Alltagsereignisse), das
Kurzzeitgedächtnis und die exekutiven Funktionen profitieren. Die Kombination aus Musikhören und Musizieren senkt das Demenzrisiko um 33
Prozent und das Risiko für leichte kognitive Beeinträchtigungen um 22 Prozent.
Praktische Empfehlung:
Musikhören und -machen sind nicht nur angenehm, sondern eine der effektivsten Methoden, um das Gehirn bis ins hohe Alter fit zu halten. Wer täglich oder häufig Musik hört, hat bereits ein um 35
Prozent geringeres Demenzrisiko. Wer zusätzlich musiziert, verstärkt diesen Effekt. Musiktherapie wird zudem erfolgreich eingesetzt, um bei Demenzpatienten depressive Symptome und
Verhaltensprobleme zu lindern.
Fazit:
Ob Klavier, Gitarre, Singen oder einfach nur bewusster Musikgenuss – musikalische Aktivitäten sind eine wissenschaftlich belegte, zugängliche Strategie zur Prävention von Demenz. Ein Grund mehr,
das Lieblingsinstrument wieder aus dem Schrank zu holen oder regelmäßig Konzerte zu besuchen.
Aufgabe für unsere Gesellschaft
Wie können wir ältere Menschen besser dabei unterstützen, musikalisch aktiv zu bleiben? Gemeindezentren, Musikschulen und Senioreneinrichtungen sollten niedrigschwellige Angebote schaffen – von Chören über Instrumentalkurse bis hin zu gemeinsamen Musikstunden. Denn Musik verbindet nicht nur, sie schützt auch unser Gehirn.
Weiterführende Links (geprüft am 18.05.2026):
Zusammenfassung der Monash-Studie mit allen zentralen Daten: 39 % geringeres Risiko durch Musikhören, 35 % durch Musizieren.
Deutsche Berichterstattung mit Zitaten von Prof. Anne Corbett (University of Exeter). Bestätigt die 35 %-Reduktion durch aktives Musizieren.
Medizinportal mit Details zur Kohortenstudie (10.893 Teilnehmende ab 70 Jahren). Belegt: 35 % geringeres Risiko für Demenz und milde kognitive Einschränkungen.
Populärwissenschaftlicher Artikel zur Monash-Studie. Betont: Regelmäßiges Musikhören senkt Risiko um 39 %, Musizieren um 35 %.
18. Mai 2026. DAS Ereignis! Und es hat erst vor ein paar Tagen stattgefunden! Folge dem Link zu meiner Diashow, mit vielen Fotos der Veranstaltung.