26. Februar 2026. Auf dieser Seite zeige ich die fünfzehn Blätter der Apokalypse in der Urfassung von Albrecht Dürer von 1498 als Diashow. Doch dieses Werk der frühen Renaissance verdient die ruhige Betrachtung Blatt für Blatt (am rechten Rand, beginnend mit "1 Der Märtyrertod des heiligen Johannes") . Die Bildfolge ist kein schneller Bilderstrom, sondern ein gedanklicher Weg – von der langen Nacht bis zum neuen Morgen.
Den Anstoß zu dieser Zusammenstellung gab mir die christliche Jahreslosung 2026: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5). Dieser Satz steht am Ende der Offenbarung des Johannes – und dort mündet auch Dürers Folge: nicht im Schrecken, sondern in der Erneuerung.
Die Abbildungen sind gemeinfreie Reproduktionen der Holzschnitte aus der Erstausgabe von 1498 aus öffentlich zugänglichen digitalen Sammlungen. Ich habe sie hier vollständig zusammengestellt und erläutert; bei der Ausarbeitung der Texte hat mich Künstliche Intelligenz unterstützt.
Letzten Endes hat mich diese Bildfolge neu sehen gelehrt: Albrecht Dürers drastische Bilder zielen auf Hoffnung! – Dieter Müller
- Finis -