17. März 2026. Kleiner Hinweis für Dich: Ich habe diesmal zwei Einleitungen vorbereitet: Eine mithilfe von Le Chat, eine mit ChatGPT. Mein Plan ist, dass Du sie mittels Sprachfunktion vorlesen lässt. Hier findest Du mehr über die Sprachfunktion: "Etwas laut vorlesen lassen."
Stellt euch vor, ihr haltet ein kleines Wunder in der Hand: Euer Smartphone. Vor 20 Jahren war es noch ein Handy – zum Telefonieren. Heute? Heute ist es Kamera, Fotoalbum, Bildbearbeitungsstudio und manchmal sogar Künstler in einem. Und genau das ist der Punkt: Für die meisten von uns steht das Telefonieren längst nicht mehr im Mittelpunkt.
Laut aktuellen Umfragen nutzen 90 % aller Smartphone-Besitzer die Kamera regelmäßig – sei es für Schnappschüsse, Familienfotos oder kreative Projekte. Und das ist kein Zufall: 2026 werden weltweit 94 % aller Fotos mit dem Smartphone gemacht – nur noch 6 % mit klassischen Kameras. Das Smartphone ist also nicht nur unser ständiger Begleiter, sondern auch unser wichtigstes Werkzeug, um Momente festzuhalten und zu gestalten.
Vom Knipsen zum Gestalten
Früher war ein Foto schnell gemacht – und dann? Dann kam die Bildbearbeitung: Helligkeit anpassen, Rote-Augen-Effekt entfernen, vielleicht ein Filter. Heute geht es noch weiter: Mit KI können
wir nicht nur Fotos optimieren, sondern ganz neue Bilder erschaffen – aus Worten, aus Ideen, aus unserer Fantasie. Die Grenze zwischen Fotografie und Kunst verschwimmt. Und
das Beste: Diese Technologie ist für jeden zugänglich, nicht nur für Profis.
Warum das für uns alle spannend ist
Ob Weihnachtskarte, Urlaubscollage oder ein kreatives Projekt – die Möglichkeiten sind riesig. Und genau das macht die KI-Bildgenerierung so faszinierend: Sie gibt uns die Freiheit, unsere
Ideen sichtbar zu machen, ohne dass wir jahrelang lernen müssen. Es geht nicht mehr nur um das Festhalten von Momenten, sondern um das Erschaffen neuer Welten.
Frage an dein Publikum: „Wer von Ihnen hat heute schon ein Foto mit dem Smartphone gemacht – und wer hat es danach noch bearbeitet oder geteilt?“
17. März 2026. Den obigen Text habe ich als Einstieg für meinen Vortrag im NAIS-Internettreff bei Le Chat (französich, aber natürlich deutsch) bestellt. Meine Worte - mein Prompt - sah dabei so aus:
Ich bereite für morgen einen Vortrag vor, bei dem es um die Bildbearbeitung mittels KI geht. Mein Publikum ist überwiegend älter, technikaffin und prinzipiell neugierig. Ich habe schon einiges vorbereitet, möchte aber zum Einstieg etwas sagen über die Bedeutung, die heute im Alltag die Bilderstellung - genauer: Das Fotogtafieren mit dem Smartphone - hat.
Kannst Du mich unterstützen dabei? Ich möchte meine Zuhörer nicht mit allzu vielen Zahlen und Fakten quälen, möchte ihnen jedoch zeigen, dass bei vielen von uns gar nicht das Telefonieren im Fokus steht, sondern viele, viele andere Dinge. Und eines der wichtigsten davon ist die Nutzung der Kamera, die heutzutage jedes Smartphone (falsch: "Handy") mit dabei hat. Vom Fotografieren ist es dann nur ein kurzer Weg zum Optimieren des Fotos und weiter zur Generierung eines Bildes, das vielleicht nie eine Kamera gesehen hat.
Ich bin offen für Inspirationen (und auch für ein paar Zahlen und Fakten ;))
17. März 2026. Ich habe unseren amerikanischen Freunden von ChatGPT dieselbe Frage wie Le Chat gestellt, mit demselben Promt (s.o.). Hier der Text der Einleitung von ChatGPT:
Wenn wir heute von einem „Telefon“ sprechen, dann stimmt das eigentlich gar nicht mehr so richtig.
Natürlich – wir können damit telefonieren. Aber wenn wir ehrlich sind: Wie oft tun wir das noch?
Viel häufiger nutzen wir unser Smartphone für ganz andere Dinge. Wir schreiben Nachrichten, schauen nach dem Wetter, planen Termine oder suchen im Internet nach Informationen.
Und eine Funktion ist dabei ganz besonders wichtig geworden:
Die Kamera.
Früher war Fotografieren etwas Besonderes.
Man hatte eine Kamera dabei – oder eben nicht. Ein Film hatte 24 oder 36 Bilder. Und man hat sich genau überlegt, ob man auf den Auslöser drückt.
Heute ist das völlig anders.
Die Kamera ist immer in der Hosentasche. Und sie ist jederzeit einsatzbereit.
Wir fotografieren Geburtstage, Urlaube, das Essen auf dem Tisch, den Sonnenuntergang – und manchmal auch einfach den Parkplatz, damit wir später das Auto wiederfinden.
Fotografieren ist Teil unseres Alltags geworden. Fast nebenbei.
Weltweit werden heute jedes Jahr weit über eine Billion Fotos aufgenommen – die allermeisten davon mit dem Smartphone.
Was früher ein besonderes Ereignis war, ist heute selbstverständlich geworden.
Früher haben wir überlegt: „Lohnt sich dieses Foto?“
Heute überlegen wir eher: „Welches von den vielen Bildern nehme ich?“
Dahinter steckt etwas ganz Menschliches.
Wir möchten Erinnerungen festhalten. Wir möchten schöne Momente bewahren. Wir möchten Dinge dokumentieren – und manchmal auch einfach schnell etwas festhalten, damit wir es nicht vergessen.
Ein Foto ist heute oft mehr als ein Bild. Es ist eine Notiz. Eine Erinnerung. Oder eine kleine Botschaft an andere.
Und genau hier beginnt eine spannende Entwicklung.
Früher war ein Foto einfach ein Foto. Man hat es gemacht – und so war es.
Heute passiert schon im Hintergrund sehr viel mehr.
Das Smartphone verbessert automatisch Helligkeit, Farben und Schärfe. Gesichter werden erkannt und optimiert. Der Himmel wirkt oft schöner, als er tatsächlich war.
Das alles geschieht meist ganz unbemerkt.
Und jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter.
Heute können wir Bilder nicht nur verbessern – wir können sie verändern. Oder sogar komplett neu erzeugen.
Bilder, die wir sehen, müssen nicht mehr unbedingt mit einer Kamera aufgenommen worden sein.
Sie können auch am Computer entstanden sein – mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.
Die Kamera war früher ein Werkzeug, um Wirklichkeit festzuhalten.
Heute ist sie oft nur noch der Ausgangspunkt für neue Möglichkeiten.
Diese Entwicklung bietet viele Chancen. Sie macht Dinge einfacher, kreativer und manchmal auch überraschend.
Gleichzeitig ist ein gesunder Blick wichtig. Nicht jedes Bild zeigt noch die Wirklichkeit so, wie sie war.
Aber genau deshalb lohnt es sich, sich mit diesen neuen Möglichkeiten zu beschäftigen.
Und genau das wollen wir im weiteren Verlauf tun.
17. März 2026. Ich finde es verblüffend, wie überzeugend beide Chatbots die Einleitung in unsere spannende Materie "Einstieg in die Bildbearbeitung mit KI" generieren. Jeder auf seine Weise sehr gut und doch verschieden, obwohl wir in beiden Fällen denselben Prompt zugrundegelegt haben (allerdings machte eine Rückfrage von ChatGPT eine zusätzliche Erklärung von mir erforderlich - deshalb vielleicht der Unterschied in den zwei Texten). Falls es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, wie sinnvoll KI unsere Arbeit im täglichen Leben unterstützen kann - hier ist sie! -DM