Deepfakes gehören heute zu den bekanntesten und zugleich problematischsten Ergebnissen künstlicher Intelligenz. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt seit 2022 zunehmend vor dieser Technologie – und erklärt sehr klar, warum wir alle betroffen sind: Deepfakes können Stimmen, Gesichter und ganze Videoaufnahmen täuschend echt verändern. Für Laien wird der Unterschied zwischen echt und künstlich erzeugt immer schwerer zu erkennen.
Ein Deepfake ist ein Bild, Video oder eine Tonaufnahme, die mithilfe von KI so manipuliert wurde, dass sie real wirkt – obwohl der dargestellte Inhalt nie stattgefunden hat. Moderne Systeme benötigen dafür nur wenige Sekunden Videomaterial oder kurze Sprachfragmente.
Das Ergebnis: Politiker sprechen Aussagen, die sie nie getroffen haben. Familienmitglieder bitten am Telefon angeblich um Geld. Und in sozialen Netzwerken tauchen manipulierte Videos auf, die gezielt Stimmung erzeugen sollen.
Das BSI nennt mehrere Warnsignale – keines davon ist allein verlässlich, aber in Kombination helfen sie weiter:
Da die Qualität von Deepfakes rasant zunimmt, rät das BSI: Niemals allein aufgrund eines Videos oder Audioausschnitts entscheiden – immer eine zweite Quelle prüfen.
Deepfakes sind längst keine Zukunftsmusik mehr – sie tauchen täglich in sozialen Netzwerken, Messengerdiensten und sogar in Telefonbetrugsmaschen auf. Das BSI geht davon aus, dass die Zahl der Angriffe weiter steigt und Deepfake-Technik in jeden Alltag eindringen wird.
Gerade deshalb ist Aufklärung entscheidend. Mit ein wenig Wissen kann jeder selbst erkennen, wann Vorsicht geboten ist. Und genau dafür ist dieser Beitrag gedacht.
Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): „Deepfakes“
23. November 2025. Künstliche Intelligenz kann heute täuschend echte Bilder, Stimmen und Videos erzeugen – sogenannte Deepfakes. Sie wirken oft so glaubwürdig, dass man sie kaum noch von echten Aufnahmen unterscheiden kann. Wer verstehen möchte, wie diese Technik funktioniert und worauf man achten sollte, findet hier eine leicht verständliche Einführung.
23. November 2025. Was man immer wieder hört, auch von der Polizei, und die muss es wohl wissen! Wenn Sie den Schockanruf bekommen, müssen Sie . . . Ruhe bewahren! Fassen Sie sich ein Herz und rufen Sie über Ihr eigenes Telefon die Nummer Ihrer Tochter zurück! Fragen Sie: "Ist bei Dir alles OK, Kleines?" - Oder falls Sie angeblich von "Amazon" eine Phishing-E-Mail bekommen haben, Ihr Konto stehe 400€ im minus, oder Sie hätten jetzt drei Tage lang Anspruch auf 520€ Erstattung (alles Unsinn!), dann loggen Sie sich auf Ihrem Amazonkonto ein und prüfen, ob da irgendetwas offen ist. - Dies alles sorgt für Klarheit! Lassen Sie sich am Telefon nicht verunsichern. Mit ein, zwei Anrufen oder einem Konto-Check können Sie selbst alles klären! - Im übrigen: Hörer auf die Gabel! Sie sind nicht verpflichtet, mit irgendwem zu sprechen!